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Eines Tages,
Zeitgeschichten auf SPON

26. August 2011


Bericht über den Siegeszug der Photoautomaten
im zeitgeschichtlichen Leser-Portal
von Spiegel Online


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Artikel in EinesTages


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Die Photoserie zum Artikel bei EinesTages
(Bildunterschriften von Spiegel Online):


Photo von EinesTages

Mit Knips zum Millionär: Anatol Josepho und seine Frau schauen sich am 28. März 1927 in einem Fotoautomaten in New York Bilder an, die sie von sich gemacht haben. Dem Hightech-Kasten, den der Einwanderer in 14 Jahren Entwicklungsarbeit konstruiert hatte, fehlte allerdings noch ein entscheidendes Zubehör: der Vorhang. Erst die Abschottungsmöglichkeit von der Außenwelt, eingeführt von Kaufhausbetreibern, sorgte für den weltweiten Siegeszug des Fotoautomaten..




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Drei in eins: Quetschen für eine Gruppenaufnahme in der Fotokabine, aufgenommen im Juli 1953 im britischen Blackpool. Brauchte die Entwicklung der ersten Automatenfotos noch bis zu acht Minuten, waren es in den fünfziger Jahren nur noch drei.




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Fotorummel: Die Berliner stehen 1929 Schlange, um sich im neuen "Photomaton" am Potsdamer Platz fotografieren zu lassen. Drei Jahre nach den ersten Schlangen vor seinem Studio in New York sorgte Josephos Entwicklung auch in Europa für gigantischen Andrang.




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Passfotos? Spaßfotos! Der Fotoautomat war zwar immer auch eine Möglichkeit, günstig seriöse Bewerbungs- oder Passbilder von sich anzufertigen. Doch die Studiofotografie konnte der Kasten damit nie ersetzen. Stattdessen wurde die Zelle zum Synonym für Kreativität - und das pralle Leben auf zwei Quadratmetern.




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Passfotos? Spaßfotos! Der Fotoautomat war zwar immer auch eine Möglichkeit, günstig seriöse Bewerbungs- oder Passbilder von sich anzufertigen. Doch die Studiofotografie konnte der Kasten damit nie ersetzen. Stattdessen wurde die Zelle zum Synonym für Kreativität - und das pralle Leben auf zwei Quadratmetern.




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Minimalismus: Dieser amerikanische Fotoautomat macht vier Bilder in drei Minuten für vier Dollar. In den USA waren Photoautomaten in den 60ern und 70ern an nahezu jedem Bahnhof zu finden.




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Zum Gruppenbild: Bilder aus Fotoautomaten sind immer auch beliebt als Andenken an eine Reise mit Freunden. Hier hat sich eine ganze Gruppe von Touristen in eine Bilderkiste gequetscht.




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Eine private Showbühne: Ein Bahnhof steht fürs Ankommen und Abreisen. Aber er steht manchmal auch für Abgefahrenes. Für Menschen, die den Moment festhalten wollen und sich dafür schnell hinter einen Vorhang zurückziehen, um sich blitzen zu lassen. An nahezu jedem Bahnhof findet sich ein Fotoautomat - immer noch. Die Faszination hat mehr als acht Jahrzehnte überdauert.




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Wandbehang: Die Besitzer einer Pizzeria in Minneapolis haben in ihrem Restaurant einen Fotoautomaten aufgestellt. Die Ergebnisse daraus schmücken eine Wand des Lokals. Grimassen, Lacher, Verkleidungen - hier zeigt sich das Faszinierende des Automaten: Zwei Quadratmeter Intimität verleiten die Menschen seit Jahrzehnten dazu, aus sich herauszukommen.




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Schnell und billig! Bilder aus dem Automaten hatten immer drei entscheidende Vorteile: Die Kabinen waren weit verbreitet, fast jeder konnte sich die Schnappschüsse leisten - und die Fotos waren innerhalb von wenigen Minuten auf Papier verewigt. Vor allem die Unmittelbarkeit des Fotoergebnisses war in Zeiten ohne Digitalkameras etwas ganz Besonderes.




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Bildserie, Anfang der 30er aus einem Automaten in Arizona




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Fotopuzzle: Der französische Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" setzte 2001 der Faszination des Fotoautomaten ein Denkmal. Ein Mann sammelt dort wie besessen weggeworfene Schnappschüsse - und setzt die Bilder wieder zusammen.




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Braut im Kasten: In der Nähe unserer Wohnung steht gegenüber vor dem Bunker am Heiligengeistfeld mitten in Hamburg ein alter Fotoautomat, der uns schon viele schöne Bilder beschert hatte. Als wir im Mai 2011 heirateten, kam uns die Idee, unser Hochzeitsfoto in diesem Automaten zu schießen. Nach der kirchlichen Trauung am 21. Mai fuhren wir fix zur Feldstraße. Dort fand gerade wie jeden Sonnabend ein Flohmarkt statt - und an diesem Tag auch...




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...unser Hochzeitsfoto-Shooting. Für zwei Euro bekamen wir wunderschöne Bilder und davon gleich vier Stück am Stück. Zum Hochzeitstag in einem Jahr wird es wieder vier neue geben.

(Eingereicht von SpiegelOnline/einestages-Leser Phillip Eggers.)




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